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Schlafbereich

Nach dem Einbau der Wassertanks kann nun der Stauraumboden und die Wand als Abtrennung des Stauraumes zu den Schränken eingebaut werden. Ein erster Schritt für den Ausbau unter dem späteren Hochbett und der Anfang zur Gestaltung des Schlafbereich.

Wir werden bewusst keinen Durchschlupf von der Wohnkabine in Richtung Stauraum vorsehen, alles muß man nicht haben und wir wollen auch nicht jedesmal für diesen Zugang die Kleidung dafür herausnehmen.

In diese überstehende Bodenkante werden die Wasser-Zuläufe und Tank-Enlüftungen verbaut und die Leitungen später über die Wand geführt und befestigt. Mit dieser Form der Installation ist eine gute Zugänglichkeit aller Anschlüße sichergestellt und die Einlegeböden schließen später mit sauberer Kante den Boden ab.

Der Stauraum ist für Euroboxen optimiert. Es werden in Summe 1500 Liter Raum entstehen. Über den Euroboxen wird noch durchgängig eine Staufläche für Tisch, Stühle und längere Gegenstände entstehen.

Der Stauraum wird 12 Euroboxen mit 60 x 40 cm und diverse kleinere Boxen aufnehmen. Durch die zwei Klappen auf Fahrer- und Beifahrerseite sind diese von beiden Seiten gut zugänglich. Auf beiden Seiten wird später noch eine Beleuchtung installiert.

Bevor die äußeren Schrankteile verbaut werden können, muß die Einteilung der Schränke unter dem Hochbett vorgenommen werden.

Damit die Einlegeböden des Schranks unter dem Hochbett einen sauberen Frontabschluß bekommen, bauen wir auf der ganzen Länge ein Abschlußbrett. Hier werden auch die Wasserleitungen für die Küche entlang geführt.

Die Wasseranschlüsse der Tanks werden mit dieser Konstruktion später noch erreichbar sein. Rechts sieht man den Kabelkanal welcher als Hauptversorgungkanal für die Elektroinstallation, Fahrer- und Beifahrerseite verbindet. Die blauen Schlauchtüllen auf der linken Seite sind die einzelnen Tankentlüftungen.

Wenn die Wände fertig eingebaut sind, wird jeder einzelne Boden in jedem Schrankbereich einzeln herausnehmbar sein.

Auf dem Kabinenboden werden später die Wassertanks mit Schläuchen und der Verteilung verbunden werden.

Die Innenaufteilung ist fertig, jetzt muss noch die Wasserinstallation erfolgen, wie man auf dem Bild sieht, eine Menge Material und Arbeit.
Danach beginnt der Möbelbau.


Ein paar Urlaubstage geben uns die Möglichkeit zusammenhängend den Ausbau unseres “Mugel” ein wenig zu beschleunigen. Also haben wir uns mit Werkzeug, Schrauben und Sika bewaffnet, an die Arbeit gemacht.

Die einzelnen Bretter werden mit Sikaflex 552 an den Kanten verklebt und zusätzlich mit Spax Schrauben an den Holzleisten verschraubt. An wenigen Stellen verwenden wir zusätzlich noch Korpus-/Eckverbinder zur Verschraubung.

Als erstes beginnen wir mit dem Ausbau im Schlafbereich, der unten zu sehende Sockel dient später zur Verlegung von Heizluftrohr und Elektrokabeln.

Rund um das geplante 140 x 200 cm Bett bauen wir Oberschränke, diese sind in der Tiefe so bemessen, dass wir uns die Köpfe nicht daran anstoßen. Unten Links im Fußbereich sieht man wieder einen Sockel der als Versorgungsschacht dient. Zusammen mit dem Sockel der Schrankwand begrenzen beide die spätere Matratze.

Hier die Bilder vom Bau der ersten Klappe, der Boden des Oberschrankes bekommt eine kleine Aussparung welche den Push Lock arretieren lässt.

Hier die Bilder der (fast) fertigen Oberschränke, die Federbandscharniere haben die Möglichkeit zu späteren Korrekturen in der Horizontalen und Vertikalen vorgesehen.

Die Aufteilung der Zwischenböden mit den Randleisten ermöglicht Bücher und kleinere Gegenstände abzulegen ohne dass diese bei der Fahrt herausfallen.

Unterhalb des Hochbett entsteht der Kleiderschrank, da vor der linken Seite noch ein Schuhschrank entstehen soll bauen wir eine Schiebetüre ein. Die Schienen und Rollen für die Türe haben wir im Baumarkt gekauft.

Im Vordergrund zum Kleiderschrank entsteht direkt am Eingang unser Schuhschrank. Dieser wird mit Rolltüre realisiert und bietet Platz für 10 Paar Schuhe. Im unteren Bereich führen wir die Wasser-, Abwasser- und Elektroleitungen entlang.

Auf der rechten Seite vor dem Kleiderschrank wird die Frischwasserverteilung und die Lenzpumpe durch eine Trittstufe verdeckt werden. Dadurch, und mit einer weiteren Trittstufe in der Ecke wird später der Einstieg zum Bett erleichtert.

In der Aufteilung des Schuhschrank ist das erste untere Fach für höhere Wanderschuhe ausgelegt. Die restlichen Fächer haben eine einheitliche Größe für alle Arten von Schuhen. Der Rolladen öffnet und verschließt den Schrank platzsparend im Eingangsbereich.

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