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AsienTouren

Kasachstan – Technische Probleme

Asienreise – Zentralasien – Kasachstan

Reisezeit: Juli

Route: Kegen, Scharyn NP, Almaty, Qapschaghai, Altyn Emel NP, Alaqol NR, Ajagös, Semai, Kazbek

Kilometer Kazachstan: 1381

Kilometer gesamt: 19317

Karte Routenplanung

Wie schon so oft sind wir mit unserem Fahrzeug an der Grenzstation eine willkommene Abwechslung. Gespräche werden geführt und Fragen zur Technik des Steyr beantwortet. Fast beiläufig erledigen wir die Formalitäten mit den Grenzbeamten.

Abendhimmel über Kasachstan

Unsere erste Station und Übernachtung haben wir in Kegen, hier treffen wir einen französischen Radwanderer der uns ein wenig von seinen Erlebnissen in China erzählt. Wir sind gespannt wie wir das Land später erleben werden.

Unsere KFZ Haftpflichtversicherung schließen wir im Ort bei einem Ersatzteilhändler für Autos ab. Ohne gemeinsame Sprache klären wir Fahrzeugdaten, Laufzeit und Preis, wenn zwei Menschen wollen klappt das auch. Anschließend fahren wir weiter zum Scharyn Nationalpark.

Der Fluß Scharyn hat in vielen Jahren den Canyon in das Gestein gewaschen. Touristisch ist der Nationalpark voll erschlossen, Parkplätze, Restaurant, Zeltdorf und Shuttle Bus, alles ist vorhanden. Nach einer Wanderung im Canyon stellen wir hier später nochmal fest, dass uns vergorene Stutenmilch einfach nicht schmeckt.

Über eine neue Autobahn fahren wir nach Almaty und finden auf dem Parkplatz des Gorkiy Park einen zentralen und ruhigen Stellplatz. Hier in der Stadt füllen wir unsere Vorräte auf und holen unsere Pässe mit den Russland Visa beim Paketdienst ab.

Wir verbringen noch einige Zeit in der Stadt und verabreden uns mit Tina und Jakob im Traveller`s Coffee. Beide haben wir schon auf dem Pamir in Tadschikistan getroffen und nach einem richtig schönen Nachmittag beschließen wir auf dem Weg in die Mongolei ein Stück zusammen zu fahren.

Wie verabredet treffen auch Gerti und Hartmut in Almaty ein und nachdem ich Chrissi für ihren Heimataufenthalt am Flughafen abgesetzt habe besuchen wir noch eine Werkstatt für notwendige Wartungsarbeiten bevor wir gemeinsam Richtung Norden nach Russland aufbrechen.

Auf unserem Weg sehe ich wieder viele alte Gebäude und verrottete Einrichtungen aus alten Tagen der Sowjetrepublik, dass man hier beim Ölwechsel das Altöl einfach in die Erde laufen lässt ist unfassbar.

Erstmalig versucht die Polizei hier mit einer vorgetäuschten Überschreitung unserer Geschwindigkeit Geld von uns zu bekommen, allerdings ohne Erfolg.

Am Fluß finden wir einen schönen Stellplatz wo später auch Tina und Jakob eintreffen. Wir verbringen einen ersten gemeinsamen Abend bevor wir am nächsten Tag zusammen weiterfahren.

Am nächsten Tag läuft dann alles anders als geplant. Morgens starte ich den Motor und trete zum Schalten die Kupplung, da bleibt das Pedal auf dem Bodenblech liegen und kommt nicht mehr zurück, nicht gut, gar nicht gut.

Der Kupplungsnehmer ist undicht und alle Versuche ihn zu reparieren scheitern.

Der Kupplungsnehmer wird trotz aller Anstrengung nicht mehr dicht.

Wir stehen im Nirgendwo und nur meinen netten Reisekameraden habe ich es zu verdanken, dass mein Skelett jetzt nicht in der kasachischen Steppe vergammelt.

Nachdem die Kardanwellen am Steyr abgebaut sind nimmt mich Hartmut an den Haken und schleppt mich die nächsten 350 km zur Stadt Semei, wo ich das neue Ersatzteil erwarte.

Nochmal ganz herzlichen Dank dafür Hartmut.

Im Konvoi Richtung Semei

Trotz der schlechten Straßen und Abschleppseil kommen wir gut voran.

In Semei angekommen finden wir am Flußufer des Irtysch erstmal einen schönen Platz und nutzen die Zeit für weitere Arbeiten bis das neue Ersatzteil ankommt.

Leider müssen wir den Stellplatz nochmal wechseln und auch das Paket dauert länger als gedacht. Die Aufenhaltsdauer von 30 Tagen ist bei Tina und Jakob fast erreicht und beide fahren deshalb schon mal voraus nach Russland.

Endlich ist dann das sehnsüchtig erwartete Paket da und nach erfolgter Reparatur können wir den Beiden nach Russland folgen.

Grenzstation Russland nach Barnaul

Reiseinformationen Kasachstan

Kommunikation

Kasachisch, Russisch, Englisch (auf dem Land mit Körpersprache)

Grenzen

Einreise: Grenzstation Karkyra ohne Probleme auf der PKW Linie passiert, Pass und Zollkontrolle sind freundlich und normal verlaufen.

Ausreise: Grenzstation Lokot ohne Probleme mit Wartezeit auf der PKW Linie passiert, Pass und Zollkontrolle sind freundlich und normal verlaufen.

Formalitäten: Hier beschreiben wir nur Besonderheiten.

Versorgung

Devisen: Bank- oder Kreditkarten in Städten und außerhalb Bargeld in Landeswährung

Telefon/Internet: Wir haben an der Hauptkreuzung in Kegen bei einem Mobile Händler eine Beeline KZ Simkarte mit gutem Netz gekauft.

Einkaufen: Almaty mit Supermärkten wie z.B. Interfood (alles Edeka), außerhalb kleinere Einkaufsläden.

Wasser: Brunnen, Tankstellen

Kraftstoff: An allen Tankstellen ohne Probleme

KFZ-Versicherung: Abschluß ist vorgeschrieben und wird von der Polizei kontrolliert. Nicht vorhandene Versicherung wird mit Geldstrafe belegt. Wir haben in Kegen für 4 Wochen eine Acko Insurance bei einem Autoteilehändler für 45 Dollar abgeschlossen.

Umwelt

Müll und Entsorgung: Mülleimer und für Abwasser Entsorgung an WoMo Stellplätzen.

Stellplätze: Freie Stellplätze, Parkplätze

Straße / Maut: Keine Maut. Die Grenzstraße von Karkara bis Shelek ist in Ordnung, danach bis Almaty eine neue Autobahn. Von Almaty nach Semei ist die Straße überwiegend schlecht.

Länderinformationen

Länderinformationsportal: Info Kasachstan

ÖAMTC – Reiseformalitäten: Info Kasachstan

Reisewetter: Info Kasachstan

Tropeninstitut: Info Kasachstan

Dieselpreis: Info Kasachstan

Länderübergreifende Reiseinformationen: Links und Apps

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