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AsienTouren

Nepal – Freud und Leid

Asienreise – Südasien – Nepal

Reisezeit: Oktober – November

Route: Kathmandu, Pokhara, Bardiya, Banbasa

Kilometer Nepal: 1791

Kilometer gesamt: 37630

Karte Routenplanung

Grenzübergänge sind immer mit direkt erkennbaren Veränderungen verbunden. Der Übergang in Rasuwa Ghadhi zeigt hier nach Verlassen der Brücke besonders deutlich, dass wir eines der ärmsten Länder dieser Erde erreicht haben.

Grenzstation Rasuwa Ghadhi – Nepal

Wir fahren entlang der Berghänge auf dem Pasang Lhamu Highway. Mit seinen Bergdörfern und einfachen Hütten der Bergbauern ist diese von Erdrutschen geprägte und mit vielen Steinen holprige Piste der einzig befahrbare Weg nach Kathmandu.

Die Berghänge sind ziemlich steil und unsere Suche nach Stellplätzen ist gar nicht so einfach. Da ist eine freie Wiese im Dorf Syapru Besi eine gute Gelegenheit.

Die bergige Landschaft ist geprägt von der Landwirtschaft, die für die meisten Nepalesen das tägliche, wenn auch geringe Einkommen sicherstellt. Erdbebenschäden und Armut sind überall sichtbar, viele lachende und gut gelaunte Menschen aber auch.

Für die Strecke von 140 Kilometern durch die Berge brauchen wir mehrere Tage, die Piste ist schlecht und die Fahrt mit Gegenverkehr oft nicht einfach. Dann erreichen wir Kathmandu.

Erster Blick auf Kathmandu

Obwohl nur 15% der Nepalesen in der Stadt wohnen ist Kathmandu mit Menschen und Verkehr überlastet. Wir finden unseren Stellplatz etwas außerhalb bei einer KFZ Werkstatt und bewegen uns zu Fuß oder mit Taxis durch die Stadt. Bemerkenswert sind die vielen frei hängenden Kabel in den Straßen und die Unmengen von teilweise brennend stinkendem Müll.

Hinduismus und Buddhismus mit ihren Tempeln begleiten uns überall in der Stadt. Nach langer Zeit begegnen uns auch wieder viele Europäer die hier oft wegen der guten Trekking Möglichkeiten Urlaub machen.

Am Fluß Bagmati liegt der Pashupatinath Tempel und wir erleben zum ersten Mal Zeremonien der Totenverbrennung. Es ist ein schwer zu beschreibender Ort.

Im Vorort Bodnath besuchen wir die große Stupa und “Little Tibet” wo viele Exil Tibeter eine neue Heimat gefunden haben.

Wir reisen nicht nur, wir haben auch ein zu Hause. Nach langer Zeit bringe ich Chrissi wieder mal zum Flughafen für ihren kurzen Heimataufenthalt. Danach geht für mich die Reise weiter Richtung Pokhara.

Mit Bergen umgeben sind der Phewa See und Pokhara idyllisch gelegen. Hier kann man Wandern ohne Ende und die Vielzahl der hier anwesenden Touristen macht hier deshalb Urlaub. Chris und ich gehen auch wandern und schauen uns bei dieser Gelegenheit die “World Peace Pagoda” an.

Unser Stellplatz in Pokhara ist direkt am Ufer des See gelegen und gleich daneben befindet sich auch unser Stammlokal. Nach Chicken Burgern mit Knochen in einem anderen Restaurant fühlen wir uns hier verstanden und wollen einfach nicht mehr weg.

Über die Berge fahren wir langsam hinunter ins Tal und wollen weiter Richtung Westen. Auch hier begleiten uns die einfachen Hütten der Bauern mit ihren lachenden Menschen am Wegrand.

Unruhen hatten in der Vergangenheit hier im Westen von Nepal ihren Ursprung weshalb es hier immer noch Straßenkontrollen gibt, wir durften aber immer ohne Kontrollen passieren.

Im Bardia Nationalpark stehen wir für einige entspannte Tage auf dem Gelände des Nepal Wildlife Resorts. Wir erledigen Hausarbeiten und technische Arbeiten am Fahrzeug. Abends grillen wir und sitzen am Lagerfeuer.

An einem Morgen starten wir mit Stock und Rucksack zu einer Dschungel Safari.

Wir wandern den ganzen Tag und beobachten einige freilebende Tiere wie das selten gewordene Panzernashorn. Ein schöner Tag, auch wenn sich der erhoffte Bengal Tiger erfolgreich vor uns versteckt hat.

Die Zeit in Nepal ist vorüber und wieder überqueren wir eine von vielen Grenzen. Während ich weiter fahre mache ich mir so meine Gedanken.

Sie haben viel weniger, aber sie lachen viel mehr.

Reiseinformationen Nepal

Kommunikation

Nepali, Englisch (auf dem Land mit Körpersprache)

Grenzen

Einreise: Grenzstation Rasuwa Ghadhi ohne Probleme passiert, Pass und Zollkontrolle sind im Ablauf unkoordiniert bis chaotisch verlaufen.

Ausreise: Grenzstation Bhim Datta ohne Probleme mit Wartezeit passiert, Pass und Zollkontrolle sind normal verlaufen.

Formalitäten: Einreise – Ausreise: Carnet de Passage

Versorgung

Devisen: Bank- oder Kreditkarten und Bargeld in Landeswährung

Telefon/Internet: Wir haben eine NCELL Simkarte mit gutem Netz in einer Siedlung hinter der Grenze auf dem Pasang Lhamu Highway gekauft.

Einkaufen: In Städten Supermärkte, außerhalb Märkte

Wasser: Brunnen (Bergregionen), Tankstellen, Restaurants

Kraftstoff: An allen Tankstellen ohne Probleme

KFZ-Versicherung: NIC – Nepal Insurance Company Ltd., Büro Kathmandu (4 Wochen ca. 18 Dollar)

Umwelt

Müll und Entsorgung: Mülleimer in Siedlungen und für Abwasser Entsorgung an Straßengraben.

Stellplätze: Freie Stellplätze, Restaurants, Guesthouse, Auto Werkstatt

Straße / Maut: Keine Maut. Der Pasang Lhamu Highway von der Grenze nach Kathmandu ist in schlechtem Zustand (Piste) und anstrengend zu fahren. Die Straßen nach Pokhara, Bardia sowie Bhim Datta sind weitestgehend in Ordnung.

Länderinformationen

Länderinformationsportal: Info Nepal

ÖAMTC – Reiseformalitäten: Info Nepal

Reisewetter: Info Nepal

Tropeninstitut: Info Nepal

Dieselpreis: Info Nepal

Länderübergreifende Reiseinformationen: Links und Apps

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