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Mit der Entscheidung unser Allradmobil selbst zu bauen und nach einem erstem Überblick welchen Wohnraum wir benötigen, mussten wir jetzt das geeignete Dach über unseren Köpfen finden.

Nach einigen Besuchen von Messen, vielen Telefonaten und zahlreichem Mailverkehr haben wir für uns folgende mögliche Optionen zusammengestellt:
  1. Kauf von GFK-Sandwichplatten und Selbstbau Grafik Dornier Kabine
  2. Bau durch Hersteller von Expeditionskabinen oder Kühlkoffern
  3. Kauf von ausgemusterten Kühlkoffern und Militärkabinen
 
Die Preisspanne der einzelnen Optionen ist enorm und wir mussten hier zwischen Mitteleinsatz und Verwendungszweck abwägen. Ein vernünftiger und sicherer Aufbau sollte es schon sein, über Kratzer und Schrammen wollten wir uns aber nicht unbedingt ärgern. Viele unserer gelesenen Reiseberichte beschreiben ganz klar, dass das Material auf Reisen nicht geschont wird. Unsere eigenen bescheidenen Erfahrungen der Vergangenheit sehen übrigens genauso aus. Kratzer, Schrammen, Dellen gehören als Reiseandenken mit dazu, ein Aspekt den wir so weit als möglich berücksichtigen wollen.
 
1. Der Kauf von GFK-Sandwichplatten ist mit Anlieferung möglich, hier gibt es mehrere Angebote von Händlern welche im Wesentlichen aber aus einer Hersteller-Quelle beliefert werden. Den Selbstbau haben wir uns trotz relativ einfacher Verarbeitung dann doch nicht zugetraut, es fehlt uns hierfür einfach der Platz in einer Halle und auch das geeignete Werkzeug. Preislich ist diese Variante durchaus interessant.
 
2. Bau durch Hersteller, hier gibt es eine Menge Anbieter, nicht alle fertigen wirklich nennenswerte Stückzahlen und können behaupten Erfahrung zu besitzen. Vom semiprofessionellen Einmannbetrieb bis zu großen Fertigungsbetrieben gibt es alles, die Preise fangen für Kabinen bei ca. 6000 Euro an und haben von Leerkabine bis Vollausbau keine preisliche Grenze nach oben. Englische Armee Kabine

3. Kauf von ausgemusterten Kabinen, der Großteil kommt von den Firmen Zeppelin und Dornier. Diese sind in der Regel für die Bundeswehr mit Aluwänden und einer Isolierschicht aus PU-Schaum gefertigt. Ein wesentlicher negativer Punkt war für uns die schlechte Möglichkeit an den Alu Wänden Reparaturen vornehmen zu können - hier ist aus unserer Sicht GFK das bessere Material. Im Internet haben wir leider auch mehrere Beiträge über die schlechte Ausführung der Isolation dieser Kabinen gefunden, hier wären also auch noch Nacharbeiten notwendig gewesen. Das längste übliche Außenmaß beträgt für diese Kabinen 4,25m und das war für unseren Geschmack dann doch ein wenig zu klein. Alles Gründe, sich gegen diese Kabinen zu entscheiden. Wer sich informieren möchte: Info BW Kabinen

LAK II KabineEine weitere interessante Variante sind die LAK Kabinen mit ihrer gefälligen, abgerundeten Form. Wir hätten uns beinahe für diese aus GFK gefertigten Kabinen entschieden, schlußendlich war die Kabinengröße dann aber doch nicht ausreichend und es wäre ein Mehraufwand wegen fehlender Isolation nötig gewesen.

Unseren Anfang machen wir erst einmal mit einer Militärkabine, wechseln dann aber im Laufe unseres Projektes zu einer Hersteller gefertigten neuen Kabine.....


 
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